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Genome Editing
Über die normativen Dimensionen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn

Genome Editing
Über die normativen Dimensionen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn

11.-12. März 2022 / Otto-Mauer-Zentrum, Währingerstr. 2-4

Der Eingriff in die menschliche Keimbahn in Form eines Genome Editings konfrontiert die Gesellschaft nicht nur mit technischen Fragen der Realisierung, sondern stellt diese auch vor unmessbare normative Herausforderungen. Diese im Vorfeld zu identifizieren, bestimmen und in ihrer wechselseitigen Verwiesenheit aufeinander herauszuarbeiten, ist die Aufgabe des Symposions. In diesem Sinn verhandeln namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie etwa folgende Fragestellungen: Mit welchen ethischen Risikoabwägungen sehen sich Forscher durch Eingriffe in die menschliche Keimbahn konfrontiert? Vermag die Rechtsprechung angemessen auf Keimbahninterventionen beim Menschen zu reagieren? Höhlen Eingriffe in die menschliche Keimbahn das Konzept der Menschwürde aus? Und befinden wir uns damit bereits auf dem Weg zum Übermenschen? Über Fragen wie diese diskutieren u.a. Dieter Birnbacher (Düsseldorf), Peter Dabrock (Erlangen-Nürnberg), Sigrid Graumann (Bochum), Christian Hillgruber (Bonn), Nikolaus J. Knoepffler (Jena), Reinhard Merkel (Hamburg), Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Bettina Schöne-Seifert (Münster), Dieter Sturma (Bonn) oder Christiane Woopen (Bonn).

Über die Veranstaltung wurde im Chemiereport (Ausgabe 2022.2) berichtet: Die Büchse der Pandora
Tagungsprogramm